Olympia, CP Alphios

Mo., 3 Juni 19. Heute sind wir richtig bald dran. Um 8:45 verlassen wir den Platz bei Mystras und 20 Minuten später kommt schon eine Autobahn. Heutiges Ziel: Olympia, 153 km, Camping Alphios, N 37. 64 233, E 21. 61 976

Selbst ist der Mann

Bei einer leichten Steigung ein seltsames Geräusch: „Flubbbbb“ …?, gleich darauf leuchtet im Jeep eine rote Warnleuchte auf und der Motor zieht nicht mehr. Der Jeep kriecht bei Vollgas mit 30 km/h bis zum nächsten Parkplatz. Die geöffnete Motorhaube zeigt sofort den Grund: der Schlauch vom Turbolader war abgegangen. Ölspritzer rundum. Frank stülpt den Schlauch wieder über und zieht die Schelle so fest wie möglich. Erleichtert merken wir, dass der Motor nun wieder zieht … doch nur ein paar Kilometer. „Flubbbbb“ und zusätzlich ein beängstigendes Klopfgeräusch …. Den nächsten Parkplatz können wir jetzt nicht abwarten, einfach rechts ranfahren und am Straßenrand der Autobahn anhalten. Es ist nicht viel Verkehr. Motorhaube auf – Turboschlauch hängt wieder im Freien – und … die Schelle ist weg. War wohl zu rutschig, durch das ausgetretene Öl. Ich wäre jetzt hilflos, aber Frank bastelt aus seinem Fundus eine neue Schelle, entfernt das Öl und zusammen mit PowerTape hält die neue Konstruktion bislang super. Später wäscht kräftiger Regen die Scheiben sauber und um 12:15 kommen wir in Olympia an. (ohne Panne 2,5 Std. Fahrzeit)

Camping Alphios

Just mit dem Eintreffen einer geführten ACSI-Reisegruppe mit 20 WoMo/WoWa + NL-Reiseleitung kommen auch wir an. Der Campingplatz ist danach völlig ausgebucht. Neben dem Chaos lautes Getöse von Düsenjägern. Es scheint ein Nato-Stützpunkt hier in der Nähe zu sein und 9 Staffeln düsen in wenigen Minuten vorbei. Aber alles beruhigt sich bald wieder. Der Platz hat landschaftlich eine sehr schöne Lage, das Schwimmbad zeigt sich nachts mit einer magischen, surrealen Beleuchtung und auch sonst ist alles top. Die beiden Damen (Tochter und Mutter aus Athen) haben den Platz optimal im Griff und reagieren aufmerksam auf alle etwaigen Wünsche der Gäste, können aber auch sehr rigoros sein. So kommt z.B.  ein platzfremder Berliner Kleinbus zur Chem Toilette und will nun hier seine Toilette entleeren. Die ältere Dame verbietet das zwar verständlicherweise, aber auch lautstark  und mit einem verächtlichen Geraune: “dumme Kuh“ zieht der Eindringling von dannen.

Das Essen im Restaurant hat uns nicht so gut geschmeckt .. vielleicht sind wir ja verwöhnt. Es gibt keine Speisekarte, sondern man bekommt auf Englisch vorgesagt, was man heute bestellen könnte. Wir nehmen zwei Souflaki  (einfacher Spieß) und zahlen mit Getränken ca. 35.- Euro.

Di., 4 Juni 19.

Besichtigung von Olympia …… Fortsetzung folgt

 

Mi., 5. Juni 19.

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